Dreimal JuHu in Einem

Für die KinderSpielStadt JuHu haben wir dieses Jahr ein besonderes Programm entworfen. Der Stadt-Charakter konnte leider nicht bewahrt werden, trotzdem haben wir gut 70 Kindern zwischen 8 und 12 Jahren eine spaßige Woche bereiten können, und das an 3 Standorten mit ca. 30 Betreuern.

Wir waren im Familienzentrum, im Gemeindehaus, und auch die Martin-Luther-Kirche mit Gemeindehaus durften wir nutzen. Das hat einiges an Planung gefordert und führte auch während der Woche zu der ein oder anderen verzwickten Situation, aber mit neuen Mitarbeitern im Orga-Team haben wir alles super hinbekommen. Hier kommen noch kleine Einblicke in die einzelnen Standorte:

Familienzentrum:
13 Kinder, 7 Betreuer und jede Menge Spaß, so haben wir die Woche erlebt. Von Schnitzeljagd und Bombenlegerspiel über Holzboote bauen und Mikado selber herstellen bis zur allmorgendlichen Witzerunde hatten wir alles dabei, und sogar eine Geburtstagsparty. Eine gelun-gene Freizeit!

Christuskirche:
Der Standort Christuskirche bietet mit Gemeindegarten und Kirchplatz verschiedene Möglichkeiten für Spiele und Aktionen. So begannen die meisten Tage auch zur Freude der Teilnehmer mit einigen Bewegungsspielen im Freien. Auf dem Programm standen Zombieball, Räuber und Gendarm oder auch Fußball. Zusätzlich dazu gab es jeden Tag freie Zeit, in der jeder das machen konnte, was er wollte von Entspannung bis zum Scooter-fahren.

Doch auch andere Aktionen ließen nicht lange auf sich warten. Am Dienstagnachmittag wurde fleißig gehämmert und geklebt beim Bau von eigenen Murmelbahnen. Außerdem wurden am Mittwoch Salzteigfiguren gebas-telt, und auch eine Abkühlung am Donnerstag mittels Wasserschlacht durfte nach dem Stadtspiel nicht fehlen. Den letzten, sehr warmen Nachmittag verbrachten wir dann noch auf der Blauinsel und ließen so die schöne, ereignisreiche und – zwar andere – aber genauso tolle JuHu-Woche ausklingen.

Martin-Luther-Kirche:
Mit drei Gruppen, 44 Kindern und 17 Mitarbeiter*innen, fand JuHu auch in der Martin-Luther-Kirche statt. Der untere Saal und der Kirchenraum beherbergte eine Gruppe, eine weitere (die sportlichste) war im Paul-Gerhard-Saal über der Kirche untergebracht und die dritte im Saal im Gemeindehaus. Der Jugendraum stand den Mitarbeiter*innen zur Verfügung und auch die Küche wurde fleißig genutzt, zum einen um das Mittagessen vorzubereiten und die Reste wieder aufzuräumen und zum anderen, um die vielen gebastelten Salzteigobjekte zu backen. Rund um die Kirche stand den Kindern viel Freifläche zur Verfügung und es war immer ein buntes Treiben um und in Haus und Kirche.

Bei der Egg-Drop-Challenge konnte man viele phantasievolle Fluggeräte von der Terrasse des Gemeindehauses in den Hof fliegen sehen und die meisten der rohen Eier, gut verpackt, überlebten den Flug.

Besuch bekamen die Ju-Huler von Pfarrerin Stegmaier und Pfarrer Wiedenmann, sowie von Pfarrer Grapke, der mit einer großen Kühltasche voll Eis für alle vorbeikam. Die fünf Tage vergin-gen wie im Flug und alle hatten viel Spaß dabei.

Für das Orga-Team Theo Nonnenmacher