Berichte aus der Gemeinde

Danke für Ihre Spenden und Opfer - Herbst/Winter 2020

Kleidersammlung „Aktion Hoffnung“ November 406 kg
(bleibt als Spende bei „Aktion Hoffnung“) 22,61 €

Herbstsammlung „Neue Wege Jugendarbeit“ 3.618,19 €

Brot für die Welt Opfer Weihnachtsgottesdienste 440,65 €

Brot für die Welt Spenden 2020 9.215,00 €

2020 in unserer Gemeinde – ein Rückblick

Das Jahr begann „ganz normal“: Am 12.Januar wurden in einem feierlichen Gottesdienst die Mitglieder des neu gewählten Kirchengemeinderates eingesetzt und die ausscheidenden Mitglieder des alten Kirchengemeinderates, darunter Frau Ilse Fuhrmann, die diesem Gremium 25 Jahre angehört hatte, mit einem herzlichen Dankeschön verabschiedet.
Alles lief seinen Gang, die kirchlichen Gremien konstituierten sich neu, die Gruppen und Kreise in unserer Gemeinde trafen sich, bei den gut besuchten Gottesdiensten haben wir gesungen und das Abendmahl gefeiert – aber dann kam im März der bis dahin unbekannter Virus Covid 19 und (fast) alles änderte sich. Ab dem 15.3. mussten bis auf weiteres alle Gottesdienste abgesagt werden, die Gemeindehäuser wurden geschlossen, ebenso die Kita und das Faz, und die Termine für die Konfirmationen mussten verschoben werden.
Relativ schnell wurde eine Nachbarschaftshilfe organisiert (Dank an dieser Stelle noch einmal an alle Helfer*innen), Gottesdienste wurden ersetzt durch Sendbriefe mit Predigttexten, Gebeten und Liedvorschlägen, so dass damit Andachten zu Hause möglich waren. Sogar in der Passionszeit und an Ostern waren keine Gottesdienste in der Kirche möglich, mit Online-Formaten und einer offenen Kirche haben wir versucht, einen gewissen Ersatz zu schaffen. Auch im Jörg-Syrlin-Haus haben die Leiterinnen von Kita und Faz viele Ideen entwickelt, um trotz Lockdown mit den Familien Kontakt zu halten.
Groß war dann die Freude, als wir nach acht Wochen am 10. Mai wieder Gottesdienst in der Kirche feiern durften (wenn auch mit großen Abständen zwischen den Besuchern und ohne Gesang) und auch Kita, Faz sowie teilweise die Gruppen und Kreise in unserer Gemeinde unter strengen Hygienemaßnahmen ihre Arbeit bzw. ihr Zusammentreffen wieder aufnehmen konnten. Trotzdem mussten einige Veranstaltungen und Treffen (u.a. Geburtstagskaffee, Seniorengymnas-tik, Begegnungscafé), bei denen uns der besondere Schutz der Teilnehmer*innen wichtig war, abgesagt werden.
Wir haben diese Personenkreise nicht vergessen. Als „Trost“ haben wir ihnen im Juli einen Sommergruß verteilt.
Ein weiterer Grund zur Freude war im Mai der Arbeitsbeginn von Frau Anja Kutter, die als Gemeindereferentin der Christus- und Martin-Luther-Gemeinde „neue Wege der Jugendarbeit im Ulmer Westen“ sucht und auch schon in vielfältiger Weise beschreitet.
JuHu, die Kinderspielstadt, konnte dank des Einsatzes von Frau Kutter und des bewährten Orga-Teams in ei-ner neuen, der Situation angepassten Form stattfinden.
Nach den Sommerferien wurde auf vielfältige und phantasievolle Weise versucht, wieder ein halbwegs normales Gemeindeleben unter Corona-Bedingungen aufzunehmen, so probte der Singkreis wieder, zeitweise auf dem Hochsträß, der Posaunenchor im Saal der Martin-Luther-Kirche; Seniorengymnastik fand „am Platz“ im Saal im Jörg-Syrlin-Haus statt.
Am 27. September haben wir Erntedank mit Vorstellung der neuen Konfirmand*innen und am 4. und 11. Oktober die Konfirmationen feiern können – jeweils in zwei Gottesdiensten, die mit großer Ernsthaftigkeit von den Konfirmanden*innen begangen wurden.
Jetzt laufen die Vorbereitungen für die Adventszeit und die Weihnachtsgottesdienste mit vielen unterschiedlichen Angeboten, die wir in diesem Gemeindebrief aufgelistet haben und die wir auch, dank vieler Helfer*innen, durchführen wollen.
Wir laden Sie herzlich zu den Gottesdiensten und der offenen Kirche an Weihnachten ein.
Bis dahin wünschen wir Ihnen eine schöne, besinnliche Adventszeit, bleiben Sie gesund und behütet und gehen Sie mit Zuversicht in das neue Jahr 2021.
Karin Stadtmüller

Weihnachtsgottesdienste 2020 - auch online aus der Christuskirche

Weihnachten 2020 hat die Christuskirche mit seienen Gemeindemitgliedern viele veschiedene Weihnachsgottesdienste gefeiert: klassisch in der Kirche, als Familiengottesdiennt im Jörg-Syrlin-Haus und mit der OpenAir-Andacht nachts auf dem Kirchplatz.

Für alle, die den Weg zu uns nicht antreten konnten oder wollten, kam unser festlicher Weihnachtsgottesdienst auch nach Hause. Über die Weihnachtsfeiertage konnten sie einen Gottesdienst aus der Christuskirche online abrufen. Dazu gab es ebenfalls die Liturgie mit allen Liedern zum Mitfeiern. Diesen Gottesdienst gestalteten Pfarrerin Barthelmeß, Pfarrer Grapke und Vikarin Mauer zusammen mit dem Singkreis und dem Flötenkreis.

Lebendiger Adventskalender 2020

Advent 2020 gemeinsam erleben trotz Abstand. Verschiedene Gemeindeglieder der Christus- und Martin-Luther-Kirchengemeinde gestalteten an sieben Adventstagen ein adventliches Fenster und verbreiteten so Vorfreude auf Weihnachten.

Viele Fenster waren aufwendig geschmückt und zeigten, wie viel Mühe sich die beteiligten Personen gegeben hatten. So haben zum Beispiel die Jugendlichen der Christuskirchengemeinde (JUMIS) mit kleinen Spielfiguren eine ganze Winterlandschaft geschaffen. Vom Weihnachtsmarkt, über eine Fridays-for-Future-Demo, Krippe, einem Dorf und bis zum  Riesenrad gab es viel anzuschauen. Immer wieder blieben Kinder staunend vor dem Weihnachtspanorama stehen.

Und für die Erwachsenen wurde die Ausstellung ergänzt mit einem anregenden Text zu der Frage „Sind wir Spielfiguren Gottes“? Schließlich fand sogar ein Preisrätsel für interessierte Familien statt.

Wer mehr über die JUMIS  oder @jugendimulmerwesten erfahren möchte, findet hier mehr Informationen.

Wann ist für mich Weihnachten - Bericht aus dem Glaubensgesprächskreis

Unser weihnachtliches Empfinden ist ein ganz persönliches und – wie es sich in unserer Glaubensgesprächsrunde zeigte – äußerst facettenreich: Es offenbart sich fern der umtriebigen Unrast des öffentlichen Lebens. Weihnachten ist die Zeit der „Ruhe und der Besinnlichkeit, des Innehaltens, des Rückzugs mit einem guten Buch, schöner Musik“..  „Weihnachtsdekoration, Kerzen“...

„Es braucht Tradition! Wir bauen unsere eigene Krippe. Ab November geht es los: Im Wald werden Moos und Steine geholt, um die Landschaft zu bauen, dann werden Tiere aufgestellt, Menschen und zuletzt, am Hl. Abend das Jesuskind. Dieses Sich-Entwickeln vom adventlichen Plätzchenbacken über das abendliche Geschichten -Vorlesen bis zum Singen- das ist Tradition in unserer Familie; es sind Rituale, die einen Rahmen bilden, die jedes Jahr wiederkehren. So haben wir es an unsere Kinder weitergegeben.“

„ Für mich ist es das Vorlesen der Weihnachtsgeschichte aus dem Lukas Evangelium in der Familie -  das hat eine Reaktion“ : familiäres Näherkommen.

Was für uns alle dazugehört ist Atmosphäre.

Das gilt generell, auch für unseren Glaubensgesprächskreis: die Atmosphäre, die Offenheit, die Ungezwungenheit des Diskutierens „ohne das Gefühl, vielleicht etwas Falsches gesagt zu haben“-  all das sind Werte, die uns zusammenführen.

Aus gegebenem Anlass hatten wir eigene Krippenfiguren mitgebracht: Unterschiedliche Königsdarstellungen (Ostheimer Figuren, Könige aus einer bayerischen Werkstatt, edel geschmückte Könige aus dem Familienschatz ( siehe Bild),  Könige als Scherenschnitt im Weihnachts-Stern.) Ein lebhafter Austausch folgte: Die Melchior Frage machte die Runde...

„Seit dem 12. Jahrhundert wurde einer der drei Könige gelegentlich mit dunkler Hautfarbe dargestellt, seit der Renaissance dann regelmäßig.“...„Der Schwarze König der Münsterkrippe  ist als einziger barfuß dargestellt; aber er trägt einen goldenen Ring am Fuß, Zeichen von Reichtum“.

Wie geht man mit Kunstwerken in sakralen Räumen um? Man fand schnell zum Konsens: Glauben und Kunst sind zu trennen! Man muss den künstlerischen Aspekt sehen, selbst in einer Kirche, die gleichzeitig eine Stätte des Glaubens und Ausstellungsraum ist, wo sowohl Gläubige als auch Touristen Zugang haben. Kunstwerke, auch der expressionistische Melchior, müssen im Kontext Ihrer Zeit gesehen werden – die Ausdrucksweise entspringt dem jeweiligen Zeitgeist. Die Streitfrage, die durch ein Kunstwerk entsteht, kann mit der Aufstellung einer erklärenden Tafel entschärft werden.

Wann ist für uns Weihnachten?

Weihnachtlich wird es in der Christuskirche, wenn der Weihnachtsbaum und die Krippe mit den Egli-Figuren aufgestellt wird.

Wiebke Bendrath und  Marianne Galbács

Nachlese zum Erntedankfest 2020

Ein sehr „ertragreiches“ Erntedankfest feierten wir in diesem Jahr. Die Eltern der Kita im Jörg-Syrlin-Haus sammelten zwei Leiterwagen voll Lebensmittel und fuhren sie zu ihrem Kita-Gottesdienst in die Christuskirche. In den zwei Gottesdiensten am Erntedanksonntag legten die neuen KonfirmandInnen und deren Eltern nochmals großzügig jene Lebensmittel zu, die den Jugendlichen besonders gut schmecken und mit denen sie sich der Gemeinde vorstellten.

Das Ehepaar Fuhrmann lieferte dann am Montag alle Gaben der Ulmer Tafel, die es an einkommensschwache MitbürgerInnen weitergibt.

Herzlichen Dank allen.

Konfirmationen 2020 und neuer Konfirmandenjahrgang

Zum neuen Konfirmandenkurs haben sich insgesamt 19 Mädchen und acht Jungen angemeldet. Der Unterricht hat wie gewohnt am Mittwoch nach den Sommerferien gestartet.

Ungewöhnlich sind die Konfirmationen in diesem Jahr. Wir holen sie am Sonntag, 04. 10. (Gruppe Ost) und 11.10. (Gruppe West) nach. Um den nötigen Abstand zwischen den Familien zu wahren, werden jeweils zwei verkürzte Gottesdienste um 9.30 Uhr und 11 Uhr gefeiert. Wir wünschen allen KonfirmandInnen mit ihren Familien Gottes Segen und Geleit.

Zu den Gottesdiensten in den Pflegeheimen

Während der Pandemie haben viele den Alltag mit seinen Routinen wieder mehr schätzen gelernt. Auch in den Pflegeheimen kehrt immer mehr Alltag zurück. So feiern wir auch wieder Gottesdienste in allen drei Häusern im Gemeindebezirk (Clarissenhof, AWO-Seniorenzentrum und ASB-Seniorenheim), freilich noch mit Hygieneauflagen. In den Pflegeheimen werden wir wieder sehr er-wartet und wir freuen uns, dass wir durch Besuche, seel-sorgerliche Begleitung und Gottesdienste wieder ein bisschen Normalität und Hoffnung in die Pflegeheime bringen.

Unser Projekt „Neue Wege der evangelischen Jugendarbeit im Ulmer Westen“ ist gestartet

Zusammen mit unserer Nachbarkirchengemeinde „Martin-Luther“ wollen wir in der Jugendarbeit Neues ausprobieren. Frau Anja Kutter hat zum 1. Mai als Jugendreferentin begonnen, gemeinsam für beide Gemeinden das Projekt „Neue Wege der evangelischen Jugendarbeit im Ulmer Westen“ mit Leben zu füllen.

Aus früheren Aufgaben bringt Frau Kutter Erfahrungen als Religionslehrerin und Jugenddiakonin mit, zuletzt war sie als Jugendreferentin fünf Jahre Leiterin der Freizeiten im Ruhetal.

Geplant ist, dass Frau Kutter die Jugendarbeit im Ulmer Westen weiterentwickelt und dabei auch gemeinsame Projekte mit den Schulen (Anna-Essinger, Hans-und-Sophie-Scholl und St. Hildegard) ausprobiert.

Zunächst ist sie dabei, Kontakt zu den Jugendlichen aufzunehmen und ein Netzwerk im Ulmer Westen aufzubauen. Ein erster Schritt ist die Plakataktion "Nimm Dir, was Du brauchst!". Auf Instagram ist sie unter @jugendimulmerwesten zu erreichen, per Telefon unter 0151 123186 31. Außerdem denkt sie über mögliche Formate zur Kinderbetreuung in den Sommerferien nach.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Frau Kutter und heissen sie herzlich willkommen.

Familienkirche auf der Picknickdecke mit Konfi3-Abschluss

Zum Abschluss der Konfi3-Zeit feierten wir bei schönem Sommerwetter am 28. Juni 2020 im Rahmen der Familienkirche einen festlich, feierlichen Gottesdienst auf der Picknickdecke im Kirchgarten.
Vikarin Maurer und Pfarrer Grapke - gemeinsam mit Handpuppe Sammy - berichteten von der Geschichte der Speisung der 5000. Fünf Brote und zwei Fische wurden immer wieder geteilt und reichten so nach der biblischen Überlieferung aus, alle Menschen satt zu machen.
Dann haben auch wir Gottesdiensteilnehmer die mitgebrachten Weintrauben und unser Brot untereinander geteilt - Corona-bedingt jede Familie für sich und auf Abstand aber doch alle gemeinsam. Miteinander haben wir gegessen und uns zwischen den Picknickdecken unterhalten. So gestärkt konnten wir wieder aufstehen und die modernen Lieder und Gebete mit vielen Bewegungen begleiten.

Anschließend bekamen alle Konfi3-Kinder ihre Teilnahmeurkunde und - zur Erinnerung an das gemeinsame Mahl - einen Fisch als Kerze.

Blockflötenkreis

Mittwochs zwischen 18.30 und 20 Uhr erklingen im Gemeindehaus Königstraße besinnliche, muntere, und vor allem viele verschiedene Blockflötentöne – wenn nicht „Corona-Zeit“ wäre. Da zwei Drittel aller Flötenspielerinnen altersbedingt zur Risiko-Gruppe gehören und die Kirchen geschlossen waren, mussten unsere Flöten schweigen – jedenfalls im Zusammenspiel.
Vergangenes Jahr verbrachten wir ein ganzes schönes Probenwochenende im Schlössle.

Und dieses Jahr? Doch wir sind guter Hoffnung und voller Vorfreude, dass wir bald wieder in kleinen Gruppen gemeinsam musizieren können. Statt in großer werden wir nun in kleinerer Besetzung üben und auch in Gottesdiensten spielen können: das nächste Mal in der Christuskirche am 9. August.

Die Begleitung der Gottesdienste in den Senioren-/ Pflegeheimen ist leider noch nicht möglich.

Über neue Gesichter in unserem Kreis würden wir uns sehr freuen – besonders wenn Sie ein tiefes Instrument wie Bassflöte zusätzlich zur gewohnten Sopran (C-) oder Alt- Flöte spielen können (oder lernen wollen). Kontakt: Karin Struppe Tel 0731 1441471 (mit AB) oder kstruppe@web.de. Karin Struppe

Familienkirche "Feuer und Flamme" an Pfingstsonntag 2020

Zusätzlich zum regulären Gottesdienst feierten wir Pfingsten 2020 in der Christuskirche um 11:15 Uhr in der Familienkirche.

Pfarrer Grapke und seine Handpuppe Sammy hatten Familien kurzfristig aufgerufen, beim Pfingstspecial „Feuer und Flamme“ mitzumachen. Wer wollte, war eingeladen sich zu moderner Musik und Texten zu bewegen, mitzuklatschen oder zu tanzen. Sammys Fragen zu Pfingsten und „was das mit den Flammen über den Köpfen der Menschen auf dem Glasfenster eigentlich soll“, wurden beantwortet.

Der lebendige Gottesdienst wurde von Pfarrer Grapke und seiner Familie gestaltet. Familienkirche, ein Format, das hoffentlich in der Christuskirchengemeinde fortgesetzt wird.

Wir feiern seit dem 10. Mai 2020 wieder Gottesdienste in der Christuskirche

Am Sonntag Kantate, 10. Mai 2020, konnte Vikarin Ruth Maurer nun endlich die Osterkerze im ersten Gottesdienst nach achten Wochen Pause entzünden. Die markierten Plätze in den Bankreihen waren fast alle besetzt. Die Gottesdienstgemeinde saß auf Abstand, aber dennoch miteinander verbunden.

Eingangs las Pfarrerin Bärbel Barthelmeß aus einer Meditation von Gerhard Engelsberger: „Die Glocken läuten, Herr, nun gib uns Stille. Wir sind ein kleiner Ton im Lobgesang. Wir wollen Danklied sein. Es ist dein Wille, dass aus der Stille wächst ein großer Klang.“

Pfarrer Markus Grapke machte in seiner verkürzten Predigt auf die brennenden Osterkerze aufmerksam: „Wir haben die Osterkerze angezündet. Ein kleines Licht nur. Und trotzdem ein starkes Zeichen: das Licht von Ostern leuchtet uns. Der Nebel der Ungewissheit löst sich auf im Licht des Lebens. Die Macht der Finsternis muss weichen. Gott sagt Ja zum Leben. „Christ ist erstanden.“ Das ist Grund, ins „Halleluja“ einzustimmen. … Heute singen wir unser „Halleluja“ leise vor uns hin. Aber dennoch nicht weniger stark, nicht weniger mutig, nicht weniger hoffnungsvoll, nicht weniger gottgefällig. Freuen wir uns an dem, was auch in diesen Tagen möglich ist!“

Der Gottesdienst wurde live in das Gemeindehaus übertragen, auch von dort war eine Teilnahme möglich.  

Die Gottesdiensttermine für die nächsten Wochen und die wichtigsten Verhaltensregeln für die Christuskirche finden Sie auf dieser Homepage auf der Seite "Gottesdienste und Andachten".

Für alle, die nicht oder noch nicht zum Gottesdienst kommen können, setzen wir unsere Reihe der wöchentlichen Sendbriefe bis auf weiteres fort. Sie werden dann statt einer Auslegung des Wochenspruches die Sonntagspredigt enthalten. Wenn Sie der digitalen Gottesdienstgemeinde beitreten möchten, dann wenden Sie sich an Pfarramt.Ulm.Christuskirche-Westdontospamme@gowaway.elkw.de.

Wie gewohnt ist die Christuskirche für die persönliche Andacht jeden Tag von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Gedruckte Fassungen des Sendbriefes wie auch das Württembergische Gemeindeblatt liegen dort zum Mitnehmen aus.

Osterspuren in der Christuskirche und auf dem Kirchplatz

Ostern 2020 haben wir anders gefeiert. In unserer Christuskirche und am Kirchplatz gab es Osterspuren zum Freuen, Betrachten und Nachdenken. Darunter auch das vielleicht größte Osterei Ulms.

Manche Spur wurde von Gemeindemitgliedern ergänzt, z.B. mit einem Deko-Ei in der Buche im Kirchgarten oder weiteren Kreidebildern auf dem Kirchplatz.

Brief an alle Haushalte der Christuskirchengemeinde Ulm-Söflingen (21.03.2020)

Die Coronakrise zwingt uns nun, neue, andere Wege zu gehen als gewohnt. Über Telefon, Post, Emails oder Internet können wir Sorgen und Nöte teilen, ein offenes Ohr und Hilfe finden und geben.

Daher hat die Christuskirchengemeinde allen Haushalten der Gemeinde am 21.03. ein Brief zugeschickt. Darin stellen wir Ihnen Angebote vor, wie wir untereinander Gemeinschaft halten können.

Auf einer beiliegenden Karten können Sie uns ganz direkt mitteilen, wenn Sie Hilfe brauchen, Hilfe anbieten möchten, ein Gespräch suchen oder weiter Informationen benötigen. Zögern Sie nicht und melden Sie sich bei uns. 

Dieses Schreiben finden Sie auch hier als PDF:

Schreiben vom 19.03. an alle Mitglieder der Christuskirchengemeinde.

Ebenfalls finden Sie in diesem Brief ein Schreiben von Dekan Gohl an alle Kirchenmitglieder im evangelischen Kirchenbezirk Ulm.

Sie können das Schreiben hier als PDF herunterladen.

Am 12. Januar 2020 wurde der neue Kirchengemeinderat der Christuskirche in sein Amt eingesetzt. Die Mitglieder des bisherigen Kirchengemeinderats wurden mit großem Dank verabschiedet.

Haushalt 2018 und 2019

Die Haushalte 2018 und 2019 sind in ihren Größenordnungen vergleichbar. Der Haushalt 2019 trifft allerdings zusätzlich rein formal eine haushalterische Vorsorge für das Projekt "Neue Wege der Jugendarbeit im Ulmer Westen". Welche Beträge hier benötigt werden hängt davon ab, zu welchem Zeitpunkt ein Jugendreferent eingestellt werden kann und welche Personalkosten dann entstehen. Hier Zahlen zu nennen ist heute, Anfang 2019, spekulativ. 

Nun zum Haushalt 2018:

Am 22. November 2018 hat der Kirchengemeinderat in öffentlicher Sitzung seinen Haushalt 2018 besprochen und beschlossen. Die Christuskirchengemeinde (CKG) erhält pro Gemeindemitglied 3,82 Euro für 2018. Bei 3.636 Gemeindemitgliedern sind dies 13.889 Euro. Mit den ergänzenden Zuweisungen für die Energiekosten und die Orgel erhält die CKG insgesamt 37.100 Euro. Wir erwarten Spenden in Höhe von 6.000 Euro und Mieteinnahmen für unsere Häuser in Höhe von ca. 9.000 Euro. Damit planen wir mit ca. 52.000 Euro Einnahmen. Der Haushalt der CKG enthält noch durchlaufende Posten etwa für Freizeiten (d.h. die Teilnehmer zahlen die entstehenden Kosten und im Haushalt werden die Einnahmen und Ausgaben verbucht, um eine ordentliche und rechtlich saubere Haushaltsführung sicherzustellen; Einnahmen und Ausgaben heben sich aber gegenseitig auf. ).

Ob dieses Geld ausreicht ist unsicher. Gegebenenfalls müssen wir auf unsere Rücklagen zurückgreifen. 

Die Christuskirchengemeinde ist für alle Spenden dankbar, die ihr für ihre Arbeit zugehen. Überweisungen können auf das Konto Nr. 6 516 550 bei der Sparkasse Ulm (BLZ 630 500 00), IBAN DE31 6305 0000 0006 5165 50, vorgenommen werden. Eine Spendenbescheinigung stellen wir gerne aus.

(Autor: Georg Schäfer, Kirchengemeinderat)

Erinnerung an den Ökumenischen Gottesdienst am 16.12.2018 mit Verteilung des Friedenslichts

 

 

Die St. Georgs - Pfadfinderinnen und Pfadfinder haben morgens am 16. Dezember 2018 zum ökumenischen Gottesdienst in der Christuskirche (CK) das Friedenslicht am Ulmer Bahnhof abgeholt und in den Gottesdienst gebracht. Das Bild zeigt das in private Leuchter übergebene Friedenslicht auf dem Taufstein der CK. Das Friedenslicht ist eine Idee, die 1986 beim Österreichischen Rundfunkt entstanden ist. Ein Kind entzündet in der Geburtsgrotte in Bethlehem ein Licht und bringt dieses nach Wien. Am 3. Advent wird es von dort verteilt. 

Das Friedenslicht ist kein magisches Zeichen, das den Frieden herbeizaubert. Es will vielmehr jede und jeden Einzelnen an seine und ihre Verantwortung für Gerechtigkeit und Frieden erinnern. 

Die St. Georgs - Chorknaben unter Leitung von Herrn Stang haben den Gottesdienst mitgestaltet.